Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Allergien

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind häufig und die Anzahl der Menschen, die bestimmte Nahrungsmittel schlecht vertragen, steigt stetig. Obwohl sie in der Alltagssprache manchmal verwechselt werden, sind Unverträglichkeiten nicht dasselbe wie Nahrungsmittel-Allergien.
Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem Bestandteile bestimmter Nahrungsmittel als körperfremd erkennt und sie angreift, als wären es Krankheitserreger. Diese Reaktion des Immunsystems tritt immer dann auf, wenn der Körper in Kontakt mit dem betreffenden Nahrungsmittel kommt und kann sehr heftig ausfallen. Etwa in Form von Ausschlägen, Jucken oder Schwellungen.
In schlimmen Fällen können allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel die Atemwege zuschwellen lassen oder einen allergischen Schock verursachen. Besonders Nüsse sind häufig Auslöser von allergischen Reaktionen. Menschen mit Nahrungsmittel-Allergien müssen diese Nahrungsmittel vollständig meiden, weil bereits kleine Mengen gefährlich für sie sein können. Eine Allergie auf Nahrungsmittel kann mittels eines Bluttests festgestellt werden.

Eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit ist keine Allergie

Anders ist das bei sogenannten Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Das Immunsystem spielt hier in der Regel keine Rolle. Menschen mit Unverträglichkeiten können bestimmte Nahrungsbestandteile nicht vollständig verdauen. Deshalb vertragen sie diese schlecht und reagieren darauf hauptsächlich mit Verdauungsbeschwerden. Dabei werden die Beschwerden umso schlimmer, je mehr von dem betreffenden Nahrungsmittel gegessen wird. Im Gegensatz zur Allergie werden kleine Mengen davon jedoch meist gut toleriert.

Besonders häufig: Laktoseintoleranz und Fruktoseintoleranz

Die mit Abstand häufigste Unverträglichkeit ist die Laktoseintoleranz, oder Milchzucker-Unverträglichkeit. Etwa 5 bis 15 von 100 Menschen vertragen Laktose, also Milchzucker, nicht oder nur in kleinen Mengen. Milch, Obers, Eis und Joghurt verursacht bei ihnen Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen oder Übelkeit.

Auch Fruchtzucker, die sogenannte Fruktose, vertragen manche Menschen schlecht. Menschen mit Fruchtzucker-Unverträglichkeit bekommen vor allem von Obst oder gesüßten Getränken Bauchschmerzen, Durchfall oder Blähungen.
Ebenso kann Histamin (zum Beispiel aus Rotwein oder reifem Käse) oder der Süßstoff Sorbitol manchen Menschen Beschwerden verursachen.

All diese Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten lassen sich mit einfachen und schmerzfreien Tests feststellen.

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