Darmkrebs (Kolorektales Karzinom)

Ist von Darmkrebs die Rede, ist normalerweise Krebs des Dickdarmes (Kolon) und des Enddarmes (Rektum) gemeint. Krebs im Dünndarm ist äußerst selten. Darmkrebs entwickelt sich in der Regel sehr langsam, über viele Jahre hinweg. Das macht ihn zu einer Krebsart, die sich sehr gut durch Früherkennungs-Untersuchungen wie die Darmspiegelung (Koloskopie) verhindert lässt. Darmkrebs ist in Europa der zweithäufigste Krebs bei Frauen und der dritthäufigste bei Männern. Meistens entsteht er bei Menschen über 50 Jahren. Deshalb wird ab diesem Alter alle 10 Jahre eine Darmspiegelung zur Früherkennung empfohlen. Dabei können gutartige Vorstufen von Krebs (Polypen) entdeckt und entfernt werden. Das kann verhindern, dass Darmkrebs überhaupt entsteht.

Wann an Darmkrebs denken?

Darmkrebs verursacht meist erst dann Beschwerden, wenn er schon weit fortgeschritten ist. Mögliche Warnsignale sind

  • Blut im Stuhl oder schwarzer Stuhl (Teerstuhl),
  • Blutarmut (Anämie) mit Blässe oder Müdigkeit,
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • und Stuhlunregelmäßigkeiten oder Veränderung des Stuhlgangs, zum Beispiel Verstopfung und Durchfall, oft abwechselnd.

Auch Bauchschmerzen oder Schmerzen beim Stuhlgang sind möglich. Treten diese Beschwerden bei Menschen über 50 Jahren auf, sollte der Darm mittels Darmspiegelung (Koloskopie) untersucht werden. Doch auch im fortgeschritteneren Alter sind Verdauungsbeschwerden und Bauchschmerzen kein Grund zur Panik: In den meisten Fällen sind andere Erkrankungen die Ursache für solche unspezifischen Beschwerden. Zum Beispiel Entzündungen, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder Probleme mit Hämorrhoiden.

Darmkrebs im jungen Alter

Jüngere Menschen können zwar ebenfalls an Darmkrebs erkranken, bei ihnen ist er jedoch sehr selten und in der Regel sind andere Erkrankungen der Grund für die Beschwerden, wie etwa eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder ein Reizdarm-Syndrom. Es gibt jedoch bestimmte erbliche Formen des Darmkrebs, die das Risiko auch schon in jungen Jahren erhöhen. Betroffene sollten deshalb schon früh regelmäßig zur Darmspiegelung gehen.

Wer erkrankt an einem Darmkarzinom und warum?

Eine Ursache für den Krebs lässt sich in den wenigsten Fällen finden. Ein Darmkarzinom kann jeden treffen, unabhängig vom Geschlecht, der Persönlichkeit oder den Ernährungsgewohnheiten. Ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, haben Menschen mit betroffenen Eltern oder Geschwistern sowie Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Es gibt Hinweise darauf, dass Menschen, die oft rotes Fleisch (Rind, Schwein, Kalb oder Lamm) und stark verarbeitete Fleischprodukte (Würstel, Wurst etc.) essen, ein etwas höheres Risiko für Darmkrebs haben. Ob dagegen eine ballaststoff-reiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse das Risiko für Darmkrebs senken kann, ist wissenschaftlich nicht gesichert. Was jedoch sehr wahrscheinlich vor Darmkrebs schützt: regelmäßige Bewegung. Das ist mittlerweile durch Studien gut abgesichert.

Diagnose Darmkrebs: Was jetzt?

Wie hoch die Chancen sind, bei Darmkrebs wieder vollkommen gesund zu werden, hängt davon ab, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist und ob er sich in andere Organe ausgebreitet hat. Je früher Krebs entdeckt wird, desto besser. Ist der Krebs nur auf den Darm beschränkt, kann der betroffene Teil mit einer Operation entfernt werden und eine vollständige Heilung ist wahrscheinlich. Hat der Krebs sich hingegen bereits in andere Organe, wie zum Beispiel die Leber, ausgebreitet, spricht man von Metastasen oder metastasiertem Krebs. In diesem Fall ist eine vollständige Heilung meist nicht möglich. Eine Behandlung mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung kann aber helfen, die Erkrankung so lange wie möglich zurückzudrängen. Man spricht auch von einer palliativen Behandlung. Ein Leben mit dem Krebs ist auch dann in vielen Fällen möglich.

Meine Ordination: Auf Darm-Chirurgie spezialisiert

Als Spezialist für Magen-Darm-Chirurgie zählt die operative Behandlung von Darmkrebs zu meinen Fachgebieten. Mir ist bewusst, was die Diagnose Krebs für Sie, Ihre Angehörigen und Ihr Leben bedeutet. Gerne begleite ich Sie durch diese herausfordernde Zeit mit meiner langjährigen Erfahrung und meiner Expertise auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand. In meiner Ordination nehme ich mir ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Anliegen und finde gemeinsam mit Ihnen eine auf Sie persönlich abgestimmte Behandlung. Sie haben Beschwerden, die auf Darmkrebs hinweisen könnten? Oder Sie möchten Darmkrebs vorbeugen, indem Sie eine Darmkrebs-Früherkennung wahrnehmen? Vereinbaren Sie hier einen Termin in meiner Ordination für eine umfangreiche Abklärung Ihrer Beschwerden oder eine Darmspiegelung (Koloskopie). Mehr dazu, wie eine Darmspiegelung in meiner Ordination abläuft, finden Sie hier, Informationen zur Darmkrebs-Früherkennung hier.

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